Alles über das Thema Traden und Devisenhandel


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Pips, Lots & Co.: Basiswissen zum Devisenhandel !

Mit zahlreichen Begriffen konfrontiert wird, wer am Devisenmarkt aktiv werden will.
Hier eine kleine Übersicht:
Pips: Die Abkürzung für Point in Percentage heißt Pip und bezeichnet bei einem Währungskurs die vierte Stelle nach dem Komma.
Es handelt sich um die kleinste Einheit, um die sich ein Währungspaar verändern kann. Am Devisenmarkt werden Verluste und Gewinne in "Pips" ausgewiesen.
Der japanische Yen stellt jedoch eine Besonderheit dar - hier bezieht sich der Pip auf die zweite Stelle nach dem Komma, da dieser in einem Bündel von jeweils 100 Stück gehandelt wird.
Neuerdings werden bei der Kursstellung teilweise schon fünf Stellen nach dem Komma berücksichtigt.
Diese nennt man fractional Pips.

Spread:

Im Forexhandel wird der Spread in Pips gemessen. Es handelt sich um den Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis einer Währung,
also zwischen Bid (Geldkurs, der beim Verkauf erzielt wird) und Ask (Geldkurs, der beim Kauf bezahlt werden muss).

Lot:

Man stößt schon bald auf den Begriff "Lot", wenn man am Devisenmarkt aktiv ist.
So bezeichnet man die Einheit im Währungshandel, in der gehandelt wird.
Ein Lot wird in der Währung als 100.000 Einheiten definiert.
Im Forexhandel etablieren sich auch immer häufiger Einheiten, die man Mini Lots (10.000 Einheiten einer Währung)
und Mikro Lots (1.000 Einheiten einer Währung) nennt.

Margin:

Anleger hinterlegen auf ihrem Handelskonto einen bestimmten Betrag als Sicherheitsleistung
- dieser Betrag wird Margin genannt.
Kleinanlegern wird es mit dem Konzept einer Margin ermöglicht, am Forexhandel teilzunehmen.
Trader können mit verhältnismäßig kleinem Einsatz große Beträge einer Währung handeln.

Leverage:

Anleger können sich vom Devisenbroker Geld "leihen", wenn sie auf ihrem Handelskonto eine Margin hinterlegt haben.
Damit können sie Devisenhandel in einer Größenordnung betreiben, die anderweitig für Kleinanleger nicht möglich wäre.
Leverage ist also quasi ein Hebel, um den eigenen Einsatz zu vervielfachen und mit kleinen Beträgen deutlich größere Summen zu bewegen.

Margin Call:

Die Position wird automatisch vom Broker geschlossen, wenn der Kurs einer Währung so weit fällt,
dass die Verluste höher sind, als der Einsatz des Anlegers.
Mit diesem Schutzmechanismus soll sichergestellt werden, dass maximal der Ersteinsatz verloren werden kann und Anleger sich nicht beim Broker verschulden.
Um den Trade aufrecht zu erhalten, muss die hinterlegte Margin daher aufgefüllt werden.

Expert Advisor

Coole Computer verdienen Geld !


Regelrecht "kaltblütig" gehen hingehend computergesteuerte Handelsysteme (Expert Advisor) vor.
Computer kennen keine menschlichen Emotionen wie Panik oder Stress.
Sie handeln rein anhand rationaler und mathematisch bestimmter Signale, bauen Positionen aufgrund berechneter Trends auf und verkaufen
auch automatisch wieder oder gehen sogar Short-Positionen ein, wenn ein Down-Trend angezeigt wird.
Je nach Lage setzen sie auf fallende oder steigende Kurse – egal ob an den Märkten Untergangs-Stimmung herrscht.

Das müssen sie über Forex EA´s wissen!

Der Traum vom Geld verdienen ohne viel zu tun besteht seit je her.
Forex EA´s oder auch Expert Advisors genannt sind programmierte Handelssysteme für den Devisenhandel, die automatisch einen Trade eröffnen und schließen.
Das Ziel bei einem solchen Forex EA (dieser wird meistens auf einem Server installiert, der 24h am läuft-solche Server kann man für einen monatlichen Mietpreis anmieten) ist,
dass dieser vollautomatisch handelt ohne menschliches Eingreifen. Die wohl bekannteste Plattform für solch programmierte Handelssysteme ist der Metatrader.
Im Netz findet man mittlerweile unzählige EA´s, kostenlose, günstige, sowie sehr teure Handelssysteme. Die Idee eine gute Tradingstrategie zu automatisieren,
dass diese emotionslos gehandelt werden kann ist gut, in der Praxis sieht es allerdings etwas komplizierter aus.
Ich rate deshalb jedem, der vorhat einen solchen EA zu installieren dieses mit großer Vorsicht zu genießen.
Zum einen ist man dem programmierten System völlig ausgeliefert und oft weiß der Benutzer garnicht welche Strategie eigentlich hinter dem Code steckt,
zum anderen werden die angebotenen Handelssyteme oft schön für die Vergangenheit optimiert,
so dass die Verkäufer mit der Performance glänzen können und sich der Forex EA gut verkäuft.
In den meisten Fällen versagen solche Systeme jedoch dann im Livehandel früher oder später. Der EA ist eben ein starrer Code
und kann die Marktlage nie umfassend beurteilen wie dies ein erfahrener Trader kann. Den Vorteil, den man einem EA lassen muss,
ist einzig und allein, dass dieser keine Emotionen ins Spiel bringt.

Metatrader

Bei MetaTrader handelt es sich um eine Forex Trading Plattform, die man zum Handeln von Währungen benutzen kann. Mit der Handelssoftware MetaTrader,
die von der in Russland ansässigen Firma MetaQuotes Software Corp entwickelt wurde, verfügt der User über sehr viele Tools, Analysemöglichkeiten und Handelsauswertungen.
Zudem ist im Rahmen der Anwendung von MetaTrader ein automatisches Handeln von Devisen mit sogenannten Expert Advisors möglich.
Die Software kann man als Anwender entweder direkt von der Internetseite des Herstellers oder auch von
den Homepages der jeweiligen Devisen-Brokers herunterladen und auf seinem Rechner installieren.
Verschiedene Broker bieten Metatrader Plattformen an, mit denen man sogar CFDs, Aktien, Indices, Futures, Rohstoffe und unbekannte Währungen handeln kann.
Sobald man Metatrader heruntergeladen hat, muss man ein Demokonto eröffnen, um sich die aktuellen Kurse anzeigen zu lassen. So kann der Anwender das System
Schritt für Schritt erkunden und kennen lernen, ohne echtes Geld zu handeln, was natürlich ein großer Vorteil ist.
Eine der Stärken von MetaTrader ist die Nutzung von umfangreichen technischen Analysen,
wobei sich der Nutzer die Charts auf verschiedene Art und Weise grafisch anzeigen lassen kann.
Die Benutzeroberfläche des Systems bietet viele Darstellungsmöglichkeiten auf einen Blick, wirkt aber dennoch nicht unübersichtlich.
Darüber hinaus gibt es ein Fenster mit aktuellen Nachrichten, die für Forex Preisbewegungen relevant sein könnten.
Nach jedem Trade kann man mit Metatrader einen ausführlichen Report erstellen, der Daten wie die höchsten Verluste, die höchsten Gewinne und alle Trades anzeigt.

Schlusswort

Bevor Sie anfangen, möchten ich dass Sie sich über folgende Punkte absolut im Klaren sind:
1. Jeder FOREX Händler, und damit meine ich wirklich alle, verlieren auch mal beim Handeln. Die meisten Anfänger verlieren ihr Geld,
aufgrund mangelhafter Planung und Übung, oder weil keine persönlichen Regeln für Einsatz und Risiko vorhanden sind.
2. Handeln Sie niemals mit Geld dessen Verlust Sie nicht wegstecken können.
Nehmen Sie auf gar keinen Fall Geld das Sie unbedingt brauchen um die nächste Stromrechnung zu bezahlen oder was zum Essen zu kaufen, dazu Ihr Forex Konto aufzuladen.
Das Risiko ist einfach zu groß, dass Sie danach mit leeren Händen dastehen.
Der FOREX Markt ist einer der beliebtesten Märkte für Spekulanten. Grund dafür ist die enorme Größe des Marktes,
die daraus resultierende Liquidität und die Tendenz dass Währungen Trends folgen.
Viele Händler starten mit der Hoffnung schnell das große Geld zu machen, aber in Wirklichkeit mangelt es an der nötigen Disziplin um erfolgreich zu handeln.
Den meisten fehlt die Disziplin um bei einer Diät durchzuhalten oder dreimal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen, wie kann man dann erwarten beim Handeln erfolgreich zu sein?

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